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	<title>Coach Karin Intveen &#124; Somatic Coaching &#124; Somatic-Sys &#124; Burnout-Prävention &#124; Anti-Stress &#124; Gelassenheit &#124; NARM &#124; Somatic Experiencing &#124; NLP</title>
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	<description>Somatic Coaching &#124; Somatic-Sys &#124; Burnout-Prävention &#124; Anti-Stress &#124; Gelassenheit &#124; NARM &#124; Somatic Experiencing &#124; NLP</description>
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		<title>Sind Sie stolz auf sich?</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 15:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Intveen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Komische Frage, werden Sie jetzt vielleicht denken. Klar bin ich stolz auf mich. Oder zumindest meistens. Und wie wissen Sie das? Woran machen Sie das fest? Wie fühlt sich das an? &#8230; Ja, jetzt wird die Sache schon ein wenig komplizierter. Aber diese Fragen sind es wert, einmal genauer hinzuschauen. Denn für viele von uns <a href='http://www.karin-intveen.com/sind-sie-stolz-auf-sich/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Komische Frage, werden Sie jetzt vielleicht denken. Klar bin ich stolz auf mich. Oder zumindest meistens.</p>
<p>Und wie wissen Sie das? Woran machen Sie das fest? Wie fühlt sich das an?</p>
<p>&#8230;</p>
<p>Ja, jetzt wird die Sache schon ein wenig komplizierter. Aber diese Fragen sind es wert, einmal genauer hinzuschauen. Denn für viele von uns ist das Wörtchen „Stolz“ nicht sonderlich positiv besetzt.</p>
<p>Wie locker wir mit diesen Fragen umgehen können, hat viel damit zu tun, wie wir als Kind Lob und Eigenlob erlebt haben. Konnten unsere Eltern ohne Wenn und Aber stolz auf uns sein und sich einfach nur mit uns freuen, haben wir es leicht(er), uns zu mögen und stolz auf uns zu sein. War da aber doch irgendwie immer ein mahnender Zeigefinger oder eine (versteckte) Kritik oder ein Vergleich mit drin, haben wir diese Kombination verinnerlicht. Wir sind zwar stolz auf uns, ABER &#8230;<em> „Ich bin stolz auf mich. Punkt!“</em> geht dann nicht. Denn das ging damals auch nicht, und wir merken überhaupt nicht, dass wir da in eine gedankliche Falle tappen. Eine kindliche (nicht kindische!) Falle. Die mit unserem Erwachsenendasein nur noch wenig zu tun hat.</p>
<p>Denn als Erwachsene leisten wir heute Dinge, auf die können wir ohne Wenn und Aber stolz sein. Wir meistern unseren Job, wir erziehen selbst Kinder, wir schaffen Prüfungen und, und, und. Und schwups, taucht im Kopf bereits wieder das „aber &#8230;“ auf. Aber das tun andere doch auch alles. Und noch viel mehr &#8230;</p>
<p>Aus dieser kindlichen Gedankenfalle kommt man raus, wenn man folgende Hypothese mitschwingen lässt: Was, wenn irgendetwas anderes die Eltern daran gehindert hat, sich einfach nur mit uns zu freuen? Uns zu loben und stolz auf uns zu sein? Wenn es nicht das eigene Versagen, die eigene Unzulänglichkeit war, die sie dazu veranlasst hat? Sondern vielleicht war da Angst vor den neuen Fertigkeiten des Kindes? Vielleicht war da das eigene Wissen, hier nicht mithalten zu können? Sie kennen Ihre Eltern sicherlich gut genug, um zu wissen, was sie alles davon abgehalten haben könnte. Was sie meinten schützen zu müssen.</p>
<p>Allein die Hypothese, dass es nicht an Ihnen lag, sondern Ihre Eltern – aus welchem Grund auch immer – nicht anders konnten, rückt viele Glaubenssätze in ein anderes Licht. Was, wenn ich doch gut bin? Was, wenn ich doch nicht dumm bin? Was, wenn ich doch nicht zu langsam bin?</p>
<p>Ja, was wäre dann? Viel Spaß beim Weiterdenken.</p>
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		<title>Neuer Seminarort &#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 15:38:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>coki-guru</dc:creator>
				<category><![CDATA[Systemaufstellungen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; oder bis man so seinen Platz findet Ein großes Thema bei Aufstellungen ist es, den eigenen Platz zu finden. Im Leben, in der Familie, in der Beziehung, bei der Arbeit. Nur: was genau ist ein guter Platz? Welche Kriterien müssen erfüllt sein? Wie viele dieser Kriterien finden – ausschließlich? – im Kopf statt und <a href='http://www.karin-intveen.com/neuer-seminarort/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8230; oder bis man so seinen Platz findet</strong></p>
<p>Ein großes Thema bei Aufstellungen ist es, den eigenen Platz zu finden. Im Leben, in der Familie, in der Beziehung, bei der Arbeit. Nur: was genau ist ein guter Platz? Welche Kriterien müssen erfüllt sein? Wie viele dieser Kriterien finden – ausschließlich? – im Kopf statt und welche Rolle spielen Emotionen und Empfindungen? Ist es ein guter Platz, wenn ich fest stehe und alles im Blick habe oder ist es ein guter Platz, wenn ich mich entspannt hinsetzen und die Augen schließen kann?</p>
<p>Viele dieser Frage haben mich bei der Auswahl des neuen Seminarraumes beschäftigt. Besser näher an München? Wie und wo ist das Angebot für die Mittagspause? Welche Möglichkeiten bietet der Raum noch? Bei meiner Suche habe ich meine Kriterien immer wieder überprüft, einige davon über den Haufen geworfen, neue entdeckt. Und dann dachte ich, ich hätte den richtigen Platz gefunden. Nach mehreren Planänderungen durch die Vermieter war dann klar: das ist kein guter Platz für Aufstellungen. Gerade die Arbeit mit Aufstellungen braucht einen sicheren, geschützen Platz.   Den habe ich nun in Seefeld in der Akademie Panta Rhei gefunden.</p>
<p><strong>Wem also – trotz Feiertag am Donnerstag – gerade <a href="http://www.karin-intveen.com/systemaufstellungen/termine/" target="_blank">ein Thema unten den Nägeln brennt</a> und wer es in neuer Umgebung und mit einem neuen Aufstellungskonzept anschauen möchte: es sind noch Plätze frei. <a href="http://www.karin-intveen.com/kontakt/" target="_blank">Kurze E-Mail an mich reicht.</a></strong><a href="http://www.karin-intveen.com/kontakt/" target="_blank"><br />
</a><br />
Vielleicht ja bis nächstes Wochenende. Ich würde mich freuen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>„Ich mach das schon“</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 15:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Intveen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Job gibt es immer mal wieder Aufgaben, die gehören eigentlich nicht zur eigenen Stellenbeschreibung. Und doch macht man sie. Vielleicht, weil eh kein anderer da ist, um es zu tun. Oder weil man dann weiß, dass und wie es erledigt ist. Oder weil man einfach schneller ist. Das ist so lange okay, wie man <a href='http://www.karin-intveen.com/%e2%80%9eich-mach-das-schon/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Job gibt es immer mal wieder Aufgaben, die gehören eigentlich nicht zur eigenen Stellenbeschreibung. Und doch macht man sie. Vielleicht, weil eh kein anderer da ist, um es zu tun. Oder weil man dann weiß, dass und wie es erledigt ist. Oder weil man einfach schneller ist. Das ist so lange okay, wie man sich damit gut fühlt. Hat man jedoch das Gefühl, Mädchen für alles zu sein und von den anderen nur ausgenutzt zu werden, sieht die Welt schon anders aus. Gerade Frauen sind hierfür ziemlich anfällig. Die Folge: Man grummelt im Stillen, und irgendwann platzt einem der Kragen. Dann guckt man in ziemlich verdutzte Gesichter, und die lieben Kollegen haben dann den Hormonstatus oder Stress zu Hause als Begründung für den Ausbruch.</p>
<p>Grundsätzlich gilt: Sprechen hilft! Nur kommt gerade im Beruf ein weiterer, nicht zu unterschätzender Faktor hinzu: die Abhängigkeit. Wir brauchen das Geld. Gerade in der heutigen, doch recht unsicheren Zeit, kann Mundhalten daher das sinnvollere Mittel der Wahl sein. Bleibt aber die Frage: Zu welchem Preis? Und wie lange? Aber dazu später.</p>
<p>Erst einmal ist die Frage wichtig: Was sind – neben dem lieben Geld – weitere Befürchtungen, das eklige Wörtchen <em>„Nein!“</em> laut auszusprechen? Würden einen die Kollegen nicht mehr (so) gerne haben? Was würde der Chef sagen? Welche blöden Sprüche müsste man sich wahrscheinlich anhören?</p>
<p>Viele dieser Befürchtungen haben eines gemeinsam: Sie finden ausschließlich im eigenen Kopf statt. Sie sind Übertragungen von ähnlichen Erlebnissen, die in der Vergangenheit stattgefunden haben. Und genau hier lauert die Falle: Die Erlebnisse sind vielleicht ähnlich, aber sicherlich nicht gleich. Und doch verhalten wir uns so. Vielleicht sind wir als Kind ausgelacht oder ausgeschlossen worden, weil wir <em>„Nein!“</em> gesagt haben. Aber heute sind wir keine Kinder mehr. Wir verfügen heute über ganz andere Fähigkeiten und Möglichkeiten, mit einer Situation umzugehen. Und tun es doch in den seltensten Fällen.</p>
<p>Hier hilft es, ganz konkret zu überprüfen, welche Gefahren heute lauern, wenn man <em>„Nein!“</em> sagt. Ist wirklich gleich der Job futsch, oder kann es sogar sein, dass das <em>„Nein!“</em> beim Chef richtig gut ankommt? Endlich bezieht sie/er Stellung! Kann das <em>„Nein!“</em> einem wirklich den Ruf der Zicke oder des Stänkerers einbringen, oder schafft es schlicht Klarheit?</p>
<p>Machen Sie doch einmal eine Pro-und-Kontra-Liste und schreiben Sie alle Ihre Befürchtungen – egal, wie absurd sie auch scheinen mögen – auf. Und dann überprüfen Sie, wie wahrscheinlich die Punkte auf Ihrer Liste sind. Ist der Punkt eher unwahrscheinlich, können Sie sich im nächsten Schritt überlegen, wie Sie Ihr <em>„Nein!“</em> am besten verpacken. Ist Ihre Befürchtung berechtigt, können Sie überlegen, wer Ihnen helfen könnte. Gibt es einen Betriebsrat? Oder haben Sie einen Kollegen oder eine Kollegin, die Sie um Rat fragen können? Auch bei diesen Überlegungen sollten Sie Ihre Befürchtungen hierzu aufschreiben. Könnte der Kollege Sie verpetzen? Hat der Betriebsrat nicht genug Einfluss?</p>
<p>Alleine dadurch, dass Sie sich so mit dem Thema beschäftigen, bekommen Ihre Gedanken eine gewisse Eigendynamik. Und es tun sich neue Möglichkeiten auf. In Ihrem Denken und in Ihrem Handeln. „Ich mach das schon“ ist dann vielleicht nur eine Möglichkeit von vielen.</p>
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		<title>Redenden Menschen kann geholfen werden</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 15:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Intveen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn die Liebe stirbt, tut das immer weh. Dem, der es zuerst bemerkt, nur ein wenig früher. Und hier ist die Frage: Wie damit umgehen? Den Mund aufmachen, sobald man bemerkt, dass etwas „im Busch“ ist? Oder erst einmal abwarten, ob das jetzt nur eine Phase ist und die Schmetterlinge in den Bauch zurückkehren? Hier <a href='http://www.karin-intveen.com/redenden-menschen-kann-geholfen-werden/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Liebe stirbt, tut das immer weh. Dem, der es zuerst bemerkt, nur ein wenig früher. Und hier ist die Frage: Wie damit umgehen? Den Mund aufmachen, sobald man bemerkt, dass etwas „im Busch“ ist? Oder erst einmal abwarten, ob das jetzt nur eine Phase ist und die Schmetterlinge in den Bauch zurückkehren? Hier gibt es kein Richtig und kein Falsch. Aber hier heißt es wach bleiben und nicht versuchen, das ungute Gefühl im Bauch mit „Wird schon wieder“ beiseitezuschieben. Denn das wäre Selbstbeschiss. Aus welchen Gründen auch immer.</p>
<p>Und Gründe hierfür gibt es sicherlich viele: die Kinder, das Haus, die Freunde, die Familie, die Kollegen &#8230; Was würden die sagen/denken? Wie sollte das funktionieren? Und schwups, ist alles doch nicht sooo schlimm, und man lebt weiter nebeneinander her. Tut sich nicht (mehr) sonderlich gut, aber auch nicht sonderlich weh. Aber innerlich trennt man sich. Schritt für Schritt. Und spätestens dann (be-)merken es beide. Ein neuer Teufelskreis beginnt: Mach ich jetzt – wenigstens ein bisschen – den Mund auf, und wir gucken mal, ob wir das doch wieder hinbekommen? Oder bleibe ich weiterhin stumm? Und unzufrieden? Bis der Partner oder die Partnerin den Mund aufmacht?</p>
<p>Gerade letztere Variante ist leider die am weitesten verbreitete. Sie hat nämlich einen sehr „angenehmen“ Nebeneffekt: Macht der Partner als Erstes den Mund auf, hat man sich selbst die Finger nicht schmutzig gemacht, hat man selbst den Stein nicht ins Rollen gebracht. Der andere ist dann schuld. Man selbst würde das alles ja noch weiter aushalten, aber jetzt wo der andere es ausspricht &#8230;</p>
<p>Viele Paare suchen in dieser Phase Hilfe bei Paartherapeuten oder Paarcoaches. Und ein paar davon landen dann auch bei mir. Ein wichtiges Anliegen ist dann, die Schuldfrage zu klären. Und genau hier habe ich eine ganz einfache und klare Grundeinstellung: Schuld haben beide. Wenn man überhaupt von Schuld reden kann und sollte.</p>
<p>Denn zu irgendeinem Zeitpunkt haben beide den Anschluss aneinander verloren. Und ihn aus welchen Gründen auch immer nicht wiedergefunden. Vielleicht haben sie beim anderen etwas vermisst und das nicht kommuniziert. Vielleicht aus Scham, vielleicht aufgrund alter Glaubenssätze. Und dann tauchte da ein Mensch auf, der das Vermisste hat. Schwups, startet eine Affäre. Wer ist das nun „schuld“? Der oder die den Mund nicht aufgemacht hat oder der oder die das Vermisste nicht hat?</p>
<p>Ich rate in meinen Seminaren und Coachings und jetzt auch in diesem Newsletter Paaren immer: Redet miteinander. Lieber einmal zu früh den Mund aufmachen und über ungelegte Eier gackern, als irgendwann von einer Lawine überrollt werden. Scham hin, Glaubenssätze her. Das heißt jetzt nicht, wegen jeder kleinen Irritation immer gleich ein Fass aufzumachen. Aber wenn das ungute Gefühl bleibt oder sich sogar noch verstärkt, sollte zumindest das angesprochen werden. <em>„Ich habe das Gefühl, wir leben gerade nebeneinander her. Wie nimmst du das wahr?“</em> Dann ist die Katze aus dem Sack. Wie es dann weitergeht, nun, das muss man sehen. Aber wenigstens haben jetzt beide die Möglichkeit hinzuschauen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 09:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Intveen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Systemaufstellungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Und eine Familien- oder Systemaufstellung alleine noch nicht DIE Lösung. Heute muss alles schnell gehen. Selbst die Seelenhygiene. Und so auf den ersten Blick scheint eine Aufstellung hier die Instantlösung zu sein. Man hat ein Thema, man sucht sich ein paar Repräsentanten aus und dann lehnt man sich – mehr oder weniger entspannt zurück – <a href='http://www.karin-intveen.com/eine-schwalbe-macht-noch-keinen-fruhling/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Und eine Familien- oder Systemaufstellung alleine noch nicht DIE Lösung.</strong></p>
<p>Heute muss alles schnell gehen. Selbst die Seelenhygiene. Und so auf den ersten Blick scheint eine Aufstellung hier die Instantlösung zu sein. Man hat ein Thema, man sucht sich ein paar Repräsentanten aus und dann lehnt man sich – mehr oder weniger entspannt zurück – und schaut zu. Eigentlich Klasse. Man muss nichts oder zumindest nicht viel tun. Und wenn man sich hinterher nicht (deutlich) besser fühlt, sind halt die anderen schuld.</p>
<p>Tja, das Leben könnte so einfach sein. Wären wir Menschen nicht von Natur aus doch recht komplexe Systeme.</p>
<p>Ich benutze für die Arbeit mit Systemaufstellungen immer gerne das Bild der Bühne: auf unserer (Lebens-) Bühne gibt es viele und teilweise sehr unterschiedliche Bereiche. Und innerhalb der Bereiche gibt es uns dann in vielen, teilweise ebenfalls sehr unterschiedlichen, Facetten. Mit unterschiedlichen Erinnerungen und Erfahrungen.</p>
<p>Im Bereich Familie haben wir Erinnerungen, innere Bilder, Erfahrungen und Empfindungen aus all unseren Altersstufen gespeichert. Das gleiche gilt für den Bereich Beruf und Freunde. All das ist auch auf der (Lebens-) Bühne.</p>
<p>Im Laufe einer Aufstellung richte ich mit Ihnen den Fokus auf EINE solche Facetten. Wie einen Spot, der auf einer Bühne eine Sequenz ins Rampenlicht holt. Alle anderen Facetten finden in diesem Moment wenig Beachtung – trotzdem sind sie da und wirken. Und werden beeinflusst.</p>
<p><strong>Aufstellung + kontinuierliche Selbsterfahrung = &#8230;</strong></p>
<p>Wie Ihre persönliche Gleichung aussieht, weiß ich nicht. Ich weiß nicht, welche Veränderung Sie sich wünschen. Und woran Sie sie erkennen würden. Ich weiß nicht, welche Facetten Ihrer (Lebens-) Bühne Sie einmal genauer beleuchten wollen.</p>
<p>Aber ich weiß, dass die Reise mit und zu sich selbst, es wert ist, sich dafür Zeit zu nehmen. Eine gute Gelegenheit ist <a href="http://www.karin-intveen.com/systemaufstellungen/" target="_blank">das erste Somatic-Sys Seminar vom 18.-19. Mai.</a> Und bis dahin ist auch noch Zeit, im <a href="http://www.karin-intveen.com/kontakt/" target="_blank">Coaching</a> herauszufinden, welche Facette ins Rampenlicht möchte.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Ding mit der Ich-Position</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 15:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Intveen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unsere Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn eigentlich jeder weiß, dass es nur durch ein „Ich“ überhaupt ein „Du“ geben kann, ist dieses Wissen das Erste, was in einem Streit aus der Kurve fliegt. Aber Fakt ist: „Ich habe gehört“ ist etwas ganz anderes als „Du hast gesagt“. Nur hat diese Ich-Position ein paar kleine, nicht zu unterschätzende Haken. Und <a href='http://www.karin-intveen.com/das-ding-mit-der-ich-position/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn eigentlich jeder weiß, dass es nur durch ein „Ich“ überhaupt ein „Du“ geben kann, ist dieses Wissen das Erste, was in einem Streit aus der Kurve fliegt. Aber Fakt ist: <em>„Ich habe gehört“</em> ist etwas ganz anderes als <em>„Du hast gesagt“</em>. Nur hat diese Ich-Position ein paar kleine, nicht zu unterschätzende Haken. Und daher ist es manchmal auch nicht leicht, beim „Ich“ zu bleiben. Aber der Reihe nach.</p>
<p>Nehmen wir eine alltägliche Situation. Das Wochenende steht an. Das Wetter soll gut werden (hier leider nicht, aber es ist ja auch nur ein Beispiel). Also steht – rein theoretisch – einem Ausflug nichts im Wege. Bleibt nur die Frage, wohin? Ob Sie diese Frage mit sich allein ausmachen oder mit einem Partner, macht nur kleine Unterschiede bei dem, was sich jetzt normalerweise anschließt. Ich beschränke mich heute aber der Einfachheit halber auf den Prozess, der zwischen zwei Menschen abläuft.</p>
<p>X bringt also mit dem Satz <em>„Machen wir heute einen Ausflug?“</em> den Stein ins Rollen und erwartet von Y eine Reaktion. Und schon hat X die Ich-Position verlassen. Und Y sitzt in der Falle. Denn in der Frage fehlen wichtige Informationen: Was will X? Will X einen langen oder einen kurzen Ausflug? Hat X schon ein Ziel im Kopf oder vielleicht einen Wunsch, was im Rahmen des Ausflugs stattfinden könnte? Egal, was Y jetzt antwortet, Y kann richtig- oder falschliegen.<em> „Ich würde gerne heute Nachmittag spazieren gehen und danach irgendwo einen Kaffee trinken.“</em> Hier weiß Y auf Anhieb, was X – wenigstens so ungefähr – will, kann sich orientieren und eigene Ideen und Vorschläge einbringen.</p>
<p>Und jetzt komme ich zu dem bereits erwähnten Haken: <em>„Machen wir heute einen Ausflug?“</em> kann widerspiegeln, dass X selbst nicht weiß, ob er oder sie überhaupt den Fuß vor die Tür setzen will. Gutes Wetter hin, Wochenende her. Da sind vielleicht so Sätze im Kopf wie <em>„Bei dem Wetter muss man raus“, „Wir haben schon das letzte Wochenende auf dem Sofa gehockt“</em> oder <em>„Man sollte sich mehr bewegen“</em>. Das eigentliche Bedürfnis aber ist: Ruhe, Sofa und <em>„Lasst mich alle in Ruhe!“</em>. Dieser innere Zwiespalt ist unangenehm. Und wir Menschen (ver-)meiden Unangenehmes. Aber irgendwas muss man ja mit all den Stimmen im Kopf machen. Also spielt man dem Gegenüber den Ball zu – und je nachdem, wie der dann reagiert, kann man ihm oder ihr den schwarzen Peter zuschieben.</p>
<p>Sagt Y: <em>„Och, nee. Lass uns zu Hause bleiben“</em>, bekommt die Stimme <em>„Wir haben schon das letzte Wochenende auf dem Sofa gehockt“</em> – endlich – ein Gegenüber und findet den Weg nach draußen. Sagt Y: <em>„Prima Idee. Wir wollten doch immer schon mal nach Dingsda“</em>, ruft das sehr wahrscheinlich <em>„Lasst mich alle in Ruhe“</em> auf den Plan. Das ist übrigens das, was ich damit meinte, dass Y in der Falle sitzt.</p>
<p>Sie sehen: Je klarer und sortierter Sie kommunizieren, umso leichter machen Sie es Ihrem Gegenüber, selbst eine Meinung zu haben. Und dieses „klarer“ kann auch all die scheinbar widersprüchlichen Gedanken in Ihrem Kopf beinhalten. Denn dann weiß Y wenigstens, was in Ihrem Kopf so alles rumschwirrt, und Sie können gemeinsam eine Lösung finden. <em>„Ich hätte heute zwar lieber meine Ruhe, aber das schöne Wetter würde ich doch gerne ausnutzen. Was meinst du? Lust auf einen Ausflug?“</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>In einem Monat startet Somatic-Sys</title>
		<link>http://www.karin-intveen.com/in-einem-monat-startet-somatic-sys/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=in-einem-monat-startet-somatic-sys</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 15:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Intveen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Somatic Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Systemaufstellungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Und ich möchte Ihnen heute ein wenig über Somatic-Sys erzählen. Das Wie, das Warum und das Wofür. Denn die Seminare von Somatic-Sys werden keine reinen Aufstellungsseminare mehr sein. Trotzdem kommt jeder auf seine Kosten. Wahrscheinlich sogar noch mehr, als in den Ammersee-Sys-Seminaren. Hier lag der Schwerpunkt auf Systemaufstellungen. Der Klient buchte eine Aufstellung und er <a href='http://www.karin-intveen.com/in-einem-monat-startet-somatic-sys/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und ich möchte Ihnen heute ein wenig über <em>Somatic-Sys</em> erzählen.</p>
<p>Das Wie, das Warum und das Wofür. Denn die Seminare von Somatic-Sys werden keine reinen Aufstellungsseminare mehr sein. Trotzdem kommt jeder auf seine Kosten. Wahrscheinlich sogar noch mehr, als in den Ammersee-Sys-Seminaren. Hier lag der Schwerpunkt auf Systemaufstellungen. Der Klient buchte eine Aufstellung und er bekam eine Aufstellung. Selbst wenn diese Methode für das Anliegen vielleicht nicht optimal war. Aufgrund unserer langjährigen Aufstellungserfahrung und unseres breiten Backgrounds haben wir dann mit der Methode „gespielt“ und sie angepasst. Das Feedback und die Rückmeldungen, teilweise auch lange nach den Seminaren, hat gezeigt: Das war gut und stimmig.</p>
<p>Bei <em>Somatic-Sys</em> buchen Sie durch Ihre Teilnahme keine Aufstellung, sondern Raum für Ihr Anliegen. Vielleicht in Form einer Aufstellung in der Großgruppe, vielleicht als Thema in der Kleingruppe oder als Speed- oder Mini-Aufstellung. Begleitend und parallel wird es Austausch in den Kleingruppen geben und somatische Achtsamkeitsübungen, die Sie später  einfach in Ihren Alltag integrieren können. Soviel erst einmal zum Wie. Nun das Warum.</p>
<p>Meine 3-jährige SE Trauma Ausbildung endet Anfang Juni und die Zusatzausbildung zum NARM-Practitioner läuft weiter. Beide Ausbildungen haben mich u. a. gelehrt, wie wichtig und wirkungsvoll die Arbeit in einer Kleingruppe ist. Hier Raum und Zeit zum Sortieren der eigenen Gedanken, Sorgen, Zweifel und Hoffnungen zu haben und all das im Kreise Gleichgesinnter ungestört tun und teilen zu können, ist heilsam. Und das wird durch das neue Format möglich. Es gibt keine Trennung mehr zwischen „eigenem Thema“ und „Repräsentant“, denn in jedem (fremden) Thema findet man auch Aspekte des eigenen Themas – und für die ist nun auch Platz.</p>
<p>Diese Schritte in einer Gruppe zu gehen, ist für manche leicht, für andere eher schwierig. Je nachdem wie es demjenigen in und mit Gruppen so geht. Und genau hier liegt das Wofür. Denn jeder von uns hat da so ein paar Stimmen im Kopf, die ihm einflüstern, wie er oder sie zu sein hat. Nicht zu laut, und doch unterhaltsam. Nicht zu leise, aber doch auch nicht zu schüchtern. Und bloß die anderen nicht langweilen. Oder zu viel Raum in Anspruch nehmen. In den Gruppen von Somatic-Sys darf all das sein – und ist sogar willkommen. Hier im Austausch gemeinsam zu erkunden, welche Muster da wirklich ablaufen, ist bereits der erste Schritt raus aus dem Muster. So ist die Gruppe nicht der „Feind“, den es zu meiden gilt. Sondern der Verbündete der einem hilft neue Wege zu gehen.</p>
<p><strong>Stichwort: Autonomie und Zugehörigkeit</strong></p>
<p>Dennoch ist es manchmal sinnvoller das eigene Thema (zunächst) im Einzel-Coaching anzuschauen. Im eigenen Tempo und im eigenen Rhythmus. Daher biete ich beides an: Selbsterfahrung und Selbsterforschung in der Gruppe und in der Einzelarbeit. Und manchmal macht es Sinn, beides zu kombinieren. Am besten, Sie finden es selber heraus und sichern sich schon jetzt <a title="Termine" href="http://www.karin-intveen.com/systemaufstellungen/termine/">Ihren Platz im ersten <em>Somatic-Sys</em> Seminar</a>. Oder rufen mich an und <a title="Kontakt" href="http://www.karin-intveen.com/kontakt/">buchen ein Einzel-Coaching</a>.</p>
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		<title>Irgendwie ist die Luft raus – und nun?</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 12:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Intveen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[Man kennt sich schon lange, man hat einiges zusammen erlebt, die eine oder andere Krise wurde bereits gemeistert. Vielleicht sind die Kinder mittlerweile erwachsen und (bald) aus dem Haus. Vielleicht sind sie noch klein, und alles dreht sich um sie. Bei einigen Paaren bestimmt der Job das Leben und den Alltag. Dann kommt einer oder <a href='http://www.karin-intveen.com/irgendwie-ist-die-luft-raus-und-nun/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kennt sich schon lange, man hat einiges zusammen erlebt, die eine oder andere Krise wurde bereits gemeistert. Vielleicht sind die Kinder mittlerweile erwachsen und (bald) aus dem Haus. Vielleicht sind sie noch klein, und alles dreht sich um sie. Bei einigen Paaren bestimmt der Job das Leben und den Alltag. Dann kommt einer oder beide abends müde nach Hause, und man will nur seine Ruhe haben. Man tut sich nicht wirklich weh, man tut sich aber auch nicht wirklich gut. Für viele Beziehungen ist das zum Normalzustand geworden.</p>
<p>Wäre da nicht die kleine Unzufriedenheit, das Leben könnte so friedlich sein. Denn Fakt ist: Jede Beziehung hat Phasen, wo es ein wenig langweilig zugeht. Das gehört dazu. Wird aber aus dieser Phase ein Dauerzustand, schlägt etwas in uns Alarm. Die Frage ist dann: Wie gehe ich, wie geht mein Partner oder meine Partnerin und wie gehen wir damit (jetzt) um?</p>
<p>Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine der ersten Reaktionen ist normalerweise, die Schuld beim anderen zu suchen. Würde er/sie nicht so viel arbeiten &#8230; Würde er sich mehr um die Kinder kümmern &#8230; Wäre er/sie spontaner &#8230; Auch wenn hier in den meisten Fällen ein Funke Wahrheit dran ist, bringen tut so ein Vorwurf nichts. Er macht das Gegenüber eher bockig, und man bekommt die Retourkutsche. Spätestens jetzt liegt Streit in der Luft.</p>
<p>Dann kann man es auf die eher subtilere Art probieren und versuchen, den anderen durch „zarte“ Hinweise in eine bestimmte Richtung zu schubsen. Je nachdem, wie dick die Haut des Gegenübers ist, kann man sich hier ziemlich die Zähne ausbeißen. Auch hier sind Enttäuschung, Resignation und Streit vorprogrammiert. Denn man fühlt sich nicht gesehen, nicht gehört, nicht wahrgenommen und überhaupt &#8230;</p>
<p>Der komplette Rückzug in der Hoffnung, dass dem anderen spätestens jetzt etwas auffällt und er/sie fragt, kann funktionieren. Muss aber nicht. Auch hier sind Enttäuschung, Resignation und Streit vorprogrammiert. Was also tun?</p>
<p><strong>Mein Tipp:</strong> Redenden Menschen kann geholfen werden. ABER: Erst sich selbst sortieren und dann den Mund aufmachen.</p>
<p>Nur, was bedeutet „sich selbst sortieren“? Ich erlebe es in den Paar-Coachings häufig, dass das eher diffuse Gefühl der Unzufriedenheit auch in recht diffuse Worte gepackt wird. Und so wird nicht klar, um was es eigentlich geht. Man ist unzufrieden und man will, dass sich etwas ändert. Und zwar schnell. &#8230; Hmpf. Heißt was? Hier fehlen Informationen. Informationen, die aber für eine – am besten gemeinsame – Lösung unbedingt notwendig sind. In den Coachings frage ich dann so lange nach, bis zumindest ich eine Idee davon bekomme, um was es geht. Hier ein paar der Fragen, die ich dann stelle:</p>
<ul>
<li>Was genau macht Sie unzufrieden?</li>
<li>Was genau stört Sie / vermissen Sie / hätten Sie gerne anders?</li>
<li>Was genau soll sich ändern?</li>
<li>Woran würden Sie merken, dass sich etwas verändert? / dass Sie jetzt zufrieden sind? Was wäre anders / würde sich anders anfühlen?</li>
</ul>
<p>Diese Fragen helfen, den eigenen Standpunkt zu erkunden und in dieses diffuse Gefühl der Unzufriedenheit ein wenig Sortierung zu bringen. Wichtig bei der Beantwortung dieser Frage ist, sie aus der Ich-Position zu beantworten. Also nicht „Du bist nie da!“, sondern „Ich mag nicht so viel allein sein“. Auch der Satz „Du hast nie Zeit für die Kinder“ klingt so gleich ganz anders: „Ich würde gerne mehr Zeit mit dir und den Kindern verbringen.“ Bemerken Sie, wie unterschiedlich die Wirkung der Sätze ist. Und genau hier liegt der Schlüssel. So ist Kommunikation möglich.</p>
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		<title>Selbsterfahrung in der Gruppe – Fluch oder Segen?</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 11:54:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Intveen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche bekommen alleine bei dem Gedanken an ein Seminar bereits feuchte Hände. All die fremden Menschen, die ungewohnte Umgebung &#8230; und überhaupt. Stress macht sich breit, obwohl man noch sicher vor dem heimischen Bildschirm sitzt und nur ein bisschen im Internet surft. Wieder andere finden die Vorstellung eines Einzel-Coachings wenig verlockend. Alleine, ohne den Schutz <a href='http://www.karin-intveen.com/selbsterfahrung-in-der-gruppe-fluch-oder-segen/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche bekommen alleine bei dem Gedanken an ein Seminar bereits feuchte Hände. All die fremden Menschen, die ungewohnte Umgebung &#8230; und überhaupt. Stress macht sich breit, obwohl man noch sicher vor dem heimischen Bildschirm sitzt und nur ein bisschen im Internet surft. Wieder andere finden die Vorstellung eines Einzel-Coachings wenig verlockend. Alleine, ohne den Schutz der Gruppe so im Fokus zu stehen, geht irgendwie gar nicht.</p>
<p>Um beiden Bedürfnissen, Ängsten, Zweifeln oder was auch sonst noch so alles da ist, gerecht zu werden, biete ich beides an: Selbsterfahrung und Selbsterforschung im <a title="Somatic Coaching" href="http://www.karin-intveen.com/somatic-coaching/" target="_blank">Einzel-Coaching</a> und <a title="Somatic-Sys" href="http://www.karin-intveen.com/systemaufstellungen/" target="_blank">in der Gruppe</a>. Denn das eine ist nicht besser oder schlechter als das andere. Es ist einfach nur anders.</p>
<p>Für manche Themen braucht es das Vier-Augen-Gespräch. Und andere Themen brauchen den Halt und die Unterstützung einer Gruppe.</p>
<p>Häufig fällt der Kontakt mit und in einer Gruppe schwer, weil uns ein paar Stimmen in unserem Kopf einreden, dass wir mit irgendetwas nicht genügen. Dann sind wir uns z. B. sicher, dass wir nicht witzig oder spontan genug sind, nicht klar genug formulieren können und dann verstehen die anderen einen nicht und lachen einen aus. Je nachdem wie massiv diese Stimmen sind, bleiben wir lieber Zuhause und gehen nicht auf die Party oder Besuchen das Seminar nicht.</p>
<p>Je nachdem wie groß der Stress ist, hilft es, sich dem Thema erst einmal im Einzelcoaching zu nähern. Dann ist das Einzelcoaching wie eine Runde Trockenschwimmen. Es kann nichts passieren und man kann sich das Thema langsam und ohne Störungen oder Einflüsse von Außen anschauen. So können alte Gedankenmuster entdeckt und aufgelöst werden. In diesem „virtuellen Kontakt“ kann ausprobiert werden, wie es denn wäre, wenn mit den neuen Erkenntnissen ein Seminar zu besuchen. Denn auch Schwimmen lernt man nun einmal nur im Wasser. So vorbereitet haben Sie dann die Chance Ihren Kontakt zu einer Gruppe und Ihr Sein in dieser Gruppe neu zu erleben.</p>
<p>Und dann ist eine Gruppe nicht allein Fluch, sondern auch Segen. Dann können Sie entdecken, wie gut es sein kann, in einer Gruppe Gleichgesinnter zu sein. Denn nur weil die anderen es vielleicht ein wenig besser tarnen können: Angst und Stress hat jeder Mensch, wenn er in eine fremde Gruppe kommt. Und jeder hat so seine eigenen Bewältigungsstrategien. Zu erleben, dass man doch nicht so alleine ist, wie man anfangs meinte, macht neugierig, offen und mutig. Neugierig auf weitere Parallelen, offen für neue Erfahrungen und mutig, es dann auch auszuprobieren.</p>
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		<title>Wenn Kollegen nerven &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 09:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Intveen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unsere Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; muss man damit irgendwie klarkommen. Denn in diesem sogenannten „professionellen“ Umfeld haben zwischenmenschliche Reibereien eigentlich keinen Platz – und werden auch von vielen Chefs nicht gerne gesehen. Hier soll gearbeitet und nicht rumgezickt werden. Basta! Nur leider ist die Welt – auch im Büro – nicht ganz so einfach. Was man am Thema Mobbing <a href='http://www.karin-intveen.com/wenn-kollegen-nerven/' class='excerpt-more'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; muss man damit irgendwie klarkommen. Denn in diesem sogenannten „professionellen“ Umfeld haben zwischenmenschliche Reibereien eigentlich keinen Platz – und werden auch von vielen Chefs nicht gerne gesehen. Hier soll gearbeitet und nicht rumgezickt werden. Basta! Nur leider ist die Welt – auch im Büro – nicht ganz so einfach. Was man am Thema Mobbing und seinen Auswirkungen sehen kann. Aber ich will heute nicht auf das große Thema Mobbing eingehen, sondern Ihnen vielmehr ein paar Tipps geben, wie Sie trotz nerviger Kollegen Ihren Spaß an der Arbeit nicht verlieren und gelassener reagieren können.</p>
<p>Hier sind Achtsamkeit und Selbstwahrnehmung der Schlüssel. Denn wenn uns jemand nervt – und das gilt für die Leute im Supermarkt oder den Autofahrer vor uns genauso wie für die lieben Kollegen –, ist unser erster Impuls: Der andere ist schuld. Stimmt ja auch. Fast. Denn schließlich nervt er oder sie ja UNS, und nicht umgekehrt. Nur, Hand aufs Herz, was bringt einem diese Erkenntnis? Nichts, schließlich können wir unser Gegenüber nicht (ver)ändern. Und spinnt man den Gedanken dann weiter, bedeutet das, dass man das Opfer ist. Dass man nichts tun kann. Dass man aushalten muss. Keine schönen Gedanken, oder? Und genau deswegen verfolge ich sie auch so ungern.</p>
<p>Konstruktiv wird die Geschichte, wenn wir das nervige Gegenüber als Chance sehen, etwas über uns zu lernen. Okay, dem anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben und böse auf ihn zu sein ist kurzfristig gesehen einfacher. Langfristig schont es aber die eigenen Nerven, wenn man hinschaut und die Knöpfe, die das Gegenüber einem da gerade drückt, deaktiviert. Und das ist möglich. Nicht von heute auf morgen, aber jedes Mal ein bisschen mehr.</p>
<p><strong>&#8220;Genau&#8221; &#8211; kleines Wort, große Wirkung</strong></p>
<p>Als Erstes ist die Frage „Was genau nervt mich gerade?“ wichtig. Und hier besonders das kleine Wörtchen „genau“. Denn genervt sein ist eine vielschichtige Empfindung. Und eine unangenehme. Daher fassen wir sie gerne zusammen, um sie schnell(er) wegschieben zu können. Dann nervt uns, dass der Kollege, ohne anzuklopfen, ins Büro kommt. Oder dass die Tassen nur auf die Spülmaschine und nicht in die Spülmaschine gestellt werden. Aber das ist „nur“ der Auslöser oder Trigger. Wirklich spannend wird es, hier weiter zu forschen. Was genau nervt mich daran? Fühle ich mich vielleicht nicht gesehen? Was macht das mit mir, wenn „es“ passiert? Macht es mich innerlich wackelig? Oder nervös? Oder wütend? Welche Gedanken sind noch da? Und welchen Inhalt haben sie?</p>
<p>Bei diesem innerlichen Nachforschen ist es wichtig, beim Ich zu bleiben. Warum genau (da ist wieder mein Lieblingswort), das verrate ich Ihnen im Newsletter vom Freitag (dann mit ein paar kleinen Wahrnehmungsübungen). Für heute belasse ich es bei dieser kleinen Erinnerung, die Sie immer wieder überprüfen sollten. Schimpfe ich innerlich gerade (wieder) auf den nervigen Kollegen oder sortiere ich meine Wahrnehmung?</p>
<p>Dieses innerliche Sortieren hat – außer jeder Menge Selbsterkenntnis – eine sehr angenehme Nebenwirkung: Man kommt nicht so schnell in die Versuchung, mit dem Gegenüber zu diskutieren. Denn die Innenschau kühlt auch ein wenig die Laune, verschafft einem so Zeit, und wenn man dann den Mund aufmacht, ist es sicherlich angemessener als im ersten Impuls. Also: Erst einmal ein paar tiefe Atemzüge. Dann die Frage „Was genau nervt mich gerade?“ und dann dem Kollegen mit dem Satz „Und jetzt gehen Sie noch mal raus und klopfen an, bevor Sie mein Büro betreten“ Grenzen setzen. Vielleicht klappt das dann ja sogar mit einem Lächeln. Wer weiß?</p>
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